Donnerstag, 26. April 2012

dl-PCB in Eiern: Keine erhöhten Werte in weiteren Betrieben im Bereich Aurich festgestellt

Untersuchungsergebnisse für Eier aus umliegenden Betrieben liegen vor
Hannover. Eierproben aus der Nachbarschaft der von erhöhten dl-PCB-Werten betroffenen Legehennenbetriebe im Landkreis Aurich zeigen keine auffälligen Werte. Diese Proben waren am Montag dieser Woche (16.04.2012) aus acht Nachbarbetrieben der von der Kontamination betroffenen Legehennenbetriebe genommen worden; nunmehr liegen alle zehn Untersuchungsergebnisse vor.

Die Befunde sind ohne Ausnahme unauffällig und liegen mit Werten von 0,28 bis 2,16 pg/g Fett für die Summe aus Dioxinen und dl-PCB deutlich unterhalb des Höchstwertes von 5 pg/g Fett. Damit bleiben die Höchstwertüberschreitungen auf die bislang benannten drei Betriebe beschränkt.

Verbraucherschutzminister Gert Lindemann zeigte sich erleichtert: „Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein größeres regionales Ausmaß der Belastungen offenbar ausgeschlossen werden kann. Jetzt müssen wir uns mit Nachdruck auf die Ursachenklärung in den betroffenen Betrieben konzentrieren."

Erste weitere Ergebnisse aus der bisher schon erfolgten Beprobung von Böden, Einstreu sowie Baumaterialien werden für die nächste Woche erwartet. Darüber hinaus werden Untersuchungen durch weitere systematische Probenentnahmen aus denkbaren Schadstoffquellen in den drei Betrieben fortgeführt und verfeinert.

Flankierend zu den aktuell laufenden Untersuchungen wird Niedersachsen einen Beschlussvorschlag in die bevorstehende Agrarministerkonferenz einbringen, der darauf abzielt, dass Schwerpunkte von Belastungen insbesondere durch dl-PCB in Eiern, deren Eintragspfade und Ursachen auf der Basis des nationalen Rückstandskontrollplans und des bundesweiten Monitorings ausgewertet werden. Die Ursachen für Belastungen von Lebensmitteln mit dl-PCB sind - anders als bei Dioxinen - nicht vollständig geklärt. Durch Auswertung der beim Bund vorliegenden Daten aus dem nationalen Rückstandskontrollplan und dem bundesweiten Monitoring sind Erkenntnisse über Ansätze für weitere Forschungsarbeiten zur Ursachenermittlung von dl-PCB-Belastungen zu erwarten.

Pressemitteilung 20.04.2012,  Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung


Piratenpartei Niedersachsen wählt Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013

Meinhart Krischke Ramaswamy aus Göttingen wird die Piratenpartei  Niedersachsen auf Platz 1 der Landesliste im Wahlkampf zur Landtagswahl  2013 vertreten. Nach einer mehr als engen Abstimmung der Aufstellungsversammlung am 21.04.2012 in Nienburg  setzte er sich gegen 37 Mitbewerber durch.

Meinhart Krischke Ramaswamy
Der Saal im Hotel Weserschlösschen in Nienburg platzte aus allen Nähten, mehr als 300 Piraten nutzten die Gelegenheit, die Landesliste aufzustellen und einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl zu bestellen. Alle Kandidaten mussten sich, wie bei den Piraten üblich, einer umfassenden Vorstellung und Befragung unterziehen.

«Mich bestärkt, dass ich von so vielen Piraten gewählt wurde», sagt Meinhart Krischke Ramaswamy , «dieser Vertrauensvorschuss ist für mich Ansporn und Auftrag zugleich, ich bedanke mich bei allen, die mich gewählt haben.»

Er will mit einem vielseitigen Team den Einzug in den Landtag schaffen:
«Die Landesliste der Piratenpartei wird ebenso bunt wie das Land.»

«Die Aufstellung einer Landesliste ist für die PIRATEN keine Formalie», sagt Andreas Neugebauer, der Vorsitzende der Piratenpartei Niedersachsen, «Kandidaten werden bei uns nicht von oben bestimmt, sondern basisdemokratisch gewählt.»

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden bis zum Sonntag Nachmittag die weiteren Platze der Liste vervollständigt.

Zur Person:

Nachname  Krischke Ramaswamy
Vorname     Mohan Meinhart
Rufname     Meinhart
Geburtstag  Juli 1953

Pirat seit 2009
Mitglied im KV Göttingen / LV Niedersachsen

Statement
Wir sollten Visionen entwickeln und konstruktiv die anderen Parteien vor uns hertreiben.

Twitter: MKR_nds

Pressemitteilung 21.04.2012, Piratenpartei Niedersachsen


Kleine Rabauken - große Lücken

Zahnrettungsboxen für alle Grund- und Förderschulen in Celle
Der kleine Paul hat durch einen Spielplatzunfall zwei Frontzähne verloren. Beim Toben traf eine Wippe mit voller Wucht seinen Mund. Pauls Schicksal ist kein Einzelfall. Oft sind es Kinder und Jugendliche, die durch Unfälle, Prügeleien oder Stürze ihre Zähne schädigen oder ganz verlieren. Eine Vielzahl der Unfälle passiert im schulischen Bereich.

Statistisch gesehen verletzt sich jedes zweite Kind vor dem 16. Lebensjahr an den Zähnen. Allerdings wissen die meisten Eltern, Erzieher und Lehrer nicht, dass es möglich ist, einen ausgeschlagenen Zahn oder Zahnbruchstücke wieder einzupflanzen. Nach einem Unfall müssen die Zähne sofort in ein – mit spezieller Flüssigkeit – gefülltes Gläschen, der sogenannten Zahnrettungsbox aufbewahrt werden. Für die betroffenen Kinder ist ein geretteter Zahn ein deutlicher Vorteil gegenüber einer künstlichen, teuren und langwierigen Alternative.

Der Landkreis Celle und die Techniker Krankenkasse (TK) engagieren sich besonders für die Zahngesundheit bei Kindern und statten daher alle celleschen Grund- und Förderschulen kostenfrei mit Zahnrettungsboxen aus. Die TK finanziert die Boxen.

<strong>Techniker Krankenkasse</strong>
Landesvertretung Niedersachsen
Schillerstraße 23
30159 Hannover
Telefon: 0511-301853-0
Fax: 0511-301853-30
Email

[Pressemitteilung Techniker Krankenkasse LV Niedersachsen, 23.04.2012, Ulrike Fieback

Preisverleihung: „Best of CampusGründungen Niedersachsen“ auf der HANNOVER MESSE

HANNOVER. „Innovationen sind die entscheidenden Wirtschaftsmotoren in unserem Land". Unter diesem Motto steht die Preisverleihung „Best of CampusGründungen Niedersachsen" auf der Hannover Messe. Auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen" haben die Abteilungsleiter Rüdiger Eichel aus dem Wissenschaftsministerium und Helmut Heyne aus dem Wirtschaftsministerium heute die innovativsten Geschäftsideen des Wettbewerbs „Best of CampusGründungen Niedersachsen" prämiert.

Die beiden Ministerien arbeiten Hand in Hand, wenn es darum geht, Hochschulabsolventen mit Ideen für innovative Produkte und Dienstleistungen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit zu begleiten. Prämiert wurden die erfolgreichsten Gründungsideen aus dem Programm GründerCampus Niedersachsen. Die Preisträger sind: Capical GmbH (1. Platz), JPM Silicon GmbH (2. Platz) und Neubauer Handwerkstechnik (3. Platz).

Capical GmbH, Braunschweig
Als Ausgründung aus der TU Braunschweig hat die Capical GmbH ein neuartiges EKG-Gerät auf Basis kapazitiver Elektroden entwickelt. Mit dieser innovativen Technologie geht das Unternehmen neue Wege in der Diagnostik von Herzerkrankungen. Da alle Elektroden in dem kompakten Gerät integriert sind, funktioniert es vollkommen kabellos. Somit kann auch auf den Einsatz von Kontaktspray oder -gel verzichtet werden. Eine EKG-Messung kann auf diese Weise einfacher und schneller durchgeführt werden bei mindestens gleichbleibend hoher Signalqualität.

JPM Silicon GmbH, Braunschweig
Bereits während seines Studiums der Energie- und Verfahrenstechnik an der TU Braunschweig gründete Jan-Philipp Mai sein Unternehmen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens entwickelte er ein neuartiges Verfahren zur Herstellung und Gewinnung von Silizium für die Solarindustrie. Basierend auf der zum Patent angemeldeten Technologie kann Silizium mit einer höheren Reinheit erzeugt werden. Darüber hinaus kann die Energie zur Herstellung von solarfähigem Silizium durch die von der JPM Silicon GmbH gelieferte, gesteigerte Qualität des Rohsiliziums, deutlich reduziert werden.

Neubauer Handwerkstechnik, Hildesheim/Hannover

Handwerker haben Dinge gern fest im Griff, vor allem dann, wenn sie diese als Werkstücke bearbeiten. Doch herkömmliche Werkstücke sind dafür mehr schlecht als recht geeignet, zumindest wenn man nur eine Hand für das Fixieren zur Verfügung hat. Der gelernte Schmied und Künstler Hannes Neubauer entwickelte schließlich eine einfache, und doch innovative Lösung: der N-Effekt, das universelle und patentierte Greifprinzip lässt sich auf verschiedene Instrumente, wie z.B. Zangen übertragen. Dadurch ist erstmals eine sichere Einhandfixierung von ungleichen Werkstücken möglich.

Langfristiges Ziel des Förderprogramms GründerCampus Niedersachsen ist es, die Zahl der technologieorientierten und hochinnovativen Unternehmensgründungen aus den Hochschulen des Landes deutlich zu steigern. Gerade von diesen Ausgründungen werden ein deutlicher Innovationsschub und die Schaffung hochqualitativer Arbeitsplätze erwartet. Seit dem Beginn des Projektes im Jahre 2001 sind mehr als 200 Unternehmensgründungen gefördert worden.

Antragsberechtigt sind Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen - insbesondere niedersächsischer - Hochschulen, die ein eigenes innovatives Unternehmen gründen wollen oder gegründet haben. Die Zuwendung zur Gründung beläuft sich auf 18.000 Euro für einen Zuwendungszeitraum von zwölf Monaten ab Bewilligung, max. jedoch auf 80 Prozent der im Antrag als zuwendungsfähig anerkannten Ausgaben, die für den Aufbau und Betrieb des Unternehmens erforderlich sind.

Pressemitteilung 23.04.2012, Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Piraten stellen Liste für Landtagswahl 2013 auf

Gut Ding will Weile haben
Nach einem Wahlmarathon von mehr als 30 Stunden im Saal des Hotels Weserschlösschen in Nienburg war das Ziel erreicht: 42 Listenkandidaten standen für  die Landesliste der Piratenpartei fest.  Die Aufstellungsversammlung, die zunächst nur für Samstag vorgesehen war, musste wegen der vielen Kandidaten und des besonderen Wahlverfahrens, 'approval voting', auf zwei Tage ausgedehnt werden.

Nachdem der Spitzenkandidaten Meinhart  Ramaswamy, nach mehr als acht Stunden, fest stand, konnte mit der Wahl der Listenplätze 2 - 16 begonnen werden. Die Kandidaten Christian Koch, Katharina Nocun, Christian Peper,  Mario Espenschied, erreichten das erforderlich Quorum, d.h. mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen bereits im ersten Anlauf. Für die Listenplätze 6 -16 musste ein weitere Wahlgang angesetzt werden. Erst am Sonntag Morgen konnte, das noch in der Nacht ausgezählte Ergebnis bekanntgegeben werden. In der Reihenfolge erreichten Miles Möller, Kevin Price,  Dirk Hillbrecht, Christine Haasler, Ylva Meier, Jürgen Stemke , Torben Friedrich, Thomas Gaul, Ralf Kleyer und Ortwin Regel die Listenplätze
6 bis 16.
Bis Mitternacht noch dauerte die Wahl der Listenplätze 17 - 42.  Insgesamt hatten sich mehr als 100 Kandidaten beworben. Am Sonntag, kurz vor 24:00 h, wurde der 42. und letzte Listenkandidat, bekanntgeben.

Andreas Neugebauer, der Vorsitzende der Piratenpartei Niedersachsen sagt: «Kandidaten werden bei uns basisdemokratisch gewählt, aber dass es so lange dauern würde, konnte keiner erwarten.»

Exakt um 23:55 Uhr, endete offiziell die Aufstellungsversammlung der niedersächsischen Piratenpartei in Nienburg.

Personell gut ausgestattet zieht die Piratenpartei Niedersachsen nun in den Landtagswahlkampf 2013.

Weitere Informationen zur Aufstellungsversammlung der Piratenpartei Niedersachsen vom 21./22.4.2012 in Nienburg:

Pressemitteilung 24.04.2012, Piratenpartei Deutschland - Landesverband Niedersachsen